Das Schatten und Spitzlichter Modul in Darktable

In Darktable mit dem Schatten und Spitzlichter Modul bearbeitetes Bild

Mit „Schatten und Spitzlichter“ stelle ich ein weiteres Modul aus dem open source Bildbearbeitungsprogramm Darktable vor, dass zur Bildverbesserung eingesetzt werden kann.

Was macht das Schatten und Spitzlichter Modul?

Mit diesem Modul aus der Basisgruppe kann man die dunklen und hellen Bereiche in einem Bild korrigieren. Ich setze dieses Modul immer dann ein, wenn es im Bild Bereiche mit starker Überstrahlung (vor allem beim Himmel/Wolken) gibt. Wahlweise können auch teilweise zu dunkel geratene Bilder etwas aufpoliert werden, indem man nur die Schatten manipuliert.

Einstellungsmöglichkeiten

Das Modul selbst bietet insgesamt 7 Einstellungen, die mittels Schieberegler bedient werden. Neben den namensgebenden Schatten und Spitzlichtern sind vor allem die Farbanpassungen interessant. Damit kann man die Farbsättigung der dunklen und hellen Bereiche verstärken oder gegen Null fahren. Probiert die einfach mal aus.

  • Schatten
  • Spitzlichter
  • Weichzeichnen mit Radius
  • komprimieren
  • Farbanpassung der Schatten
  • Farbanpassung der Spitzlichter
  • Überblenden

Jetzt folgt eine Vorher-Nachher-Demonstration mittels eines Bildes einer Rose, die ich bewusst unterbelichtet aufgenommen habe.

Vorher

In Darktable geöffnetes Originalbild

In Darktable geöffnetes Originalbild

Nachher

In Darktable mit dem Schatten und Spitzlichter Modul bearbeitetes Bild

Vor allem die Schatten wurden hier bearbeitet

Bei diesem Modul muss man allerdings wissen, dass letztendlich die Kontraste innerhalb des Bildes reduziert werden. Der Fokus, der bei der Aufnahme auf einem bestimmten Objekt lag, wird stark abgeschwächt – weil nun auch der Hintergrund aus seinem Dornröschenschlaf geholt wird. Das bedeutet, dass sich der Vordergrund nun nicht mehr so stark vom Hintergrund abhebt, schliesslich werden die Ausschläge beider Richtungen abgemildert. Aus diesem Grund sollte man das Modul mit Bedacht einsetzen. Oftmals ist es aus künstlerischer Sicht gewollt, dass der Fokus nur auf einem einzelnen Objekt liegt und der Rest abgedunkelt erscheint. Wenn jedes Detail gleichrangig wäre, würde das Bild sehr langweilig werden, da das Auge keinen Fixpunkt findet.

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